Im Glauben wachsen
Einleitung
Es ist wichtig, dass wir zu allem im Leben lernen, die richtige Balance zu haben. Jede Münze hat zwei Seiten. Wir möchten uns heute mit solchen Vorne- und Hinten- Ansichten auseinandersetzen. Damit wollen wir jedoch keinesfalls den Relativismus unterstützen, der in unserer Zeit besonders grossgeschrieben wird, nämlich: alles ist wird bagatellisiert und kleingeredet (auch Gottes Wahrheit).
Wir möchten uns Mühe geben und zu allem im Leben das richtige Verhältnis finden. Wir wollen den geraden Weg des Lebens noch besser kennenlernen und nach Möglichkeit falsche Extreme vermeiden (Spr 4,26-27). Religionen werden gerne dazu missbraucht, extrem zu werden und die gesunde Ausgeglichenheit ausser Acht zu lassen. Der Mensch neigt dazu, vom einen Extrem ins andere zu fallen. Manchmal ist rechts und manchmal links richtig. Manchmal ist aber der Weg in der Mitte der Richtige. Nebst den schwarz/ weiss Ansichten ist oft ein ausgeglichenes Denken gefragt.
Verstand ja, aber auch Gefühle sind wichtig!
Ohne Verstand geht gar nichts im Leben. Viele neigen dazu, nach der Schule, oder spätestens nach dem Lehrabschluss ihr Hirnpotential verkümmern zu lassen. So brauchen sie nichts zu verändern, denn Veränderung ist ungemütlich. Die tägliche Arbeit wird zur Routine, ohne dass man viel dabei denken muss. Selbst mit viel Alkohol im Blut und nach durchgemachten Nächten ist die tägliche Arbeit für die Meisten zu bewältigen.
Studien belegen, dass der Mensch im Durchschnitt kaum einen Drittel seines Gehirnpotentials in seinem Leben ausnützt. Das menschliche Gehirn wäre zu viel mehr fähig! Doch der Mensch ist oft desinteressiert und zu faul, um sein Hirn zu trainieren und mehr aus sich zu machen. Auch auf religiösem Gebiet geben sich die meisten Menschen mit ein paar gefühlsvollen Erfahrungen und Erklärungen zufrieden, die andere über Gott und das Leben gemacht haben. Doch Gott hat jedem Menschen einen Verstand gegeben, damit jeder selbst über die göttlichen Gebote nachdenken und nach der Weisheit des Lebens fragen kann: Ps 32,8-10; Spr 19,8.
Besonders Gläubige lassen sich durch Gottes Wort schulen und wollen in der Erkenntnis wachsen. Wir sind nicht wie die Tiere, die keinen Verstand haben und sich von ihren fleischlichen Gelüsten leiten lassen. Was sollen wir also tun? Sollen wir Tag und Nacht nur noch Bücher lesen, die Kirchengeschichte studieren, Hebräisch und Griechisch lernen? Nein!
Gottes Wort lehrt uns ausgeglichen zu sein (Koh 12,12-14). Wir sind nicht erst dann gute Christen, wenn wir möglichst viele Bibelstellen zitieren können, sondern wenn wir Gott fürchten und seinen Willen tun! Das eine muss das andere nicht ausschliessen! Man kann auch mit verhältnismässig wenig Wissen schon ein vorbildliches christliches Leben führen, wenn man bereit ist, das Wenige, das man gehört hat, anzuwenden. Gott geht es nicht darum, die Intellektuellen zu belohnen, sondern der Herr will unser ganzes Herz, unsere ganze Seele und unseren ganzen Verstand (Mt 22,37). Gottes Wort fördert einen Glauben, der unermüdlich versucht, den göttlichen Willen in unserem Leben praktisch umzusetzen.
Der Verstand ist im geistlichen Leben sehr nützlich, darf aber nicht von unseren Gefühlen isoliert werden! Auch Jesus hatte Gefühle. Wir lesen, dass er weinte, als er vor dem Grab des Lazarus stand (Joh 11,35) oder bevor er den Untergang der Stadt Jerusalem voraussagte (Lk 19,41).
Ein Mensch, der sich zu stark von seinem Verstand leiten lässt, ist kalt und irgendwie unnahbar. Es gibt viele Situationen im Leben, in der „negative” Gefühle ihre Berechtigung haben und keinesfalls überspielt werden sollen. Jesus war in jeder Lebenssituation echt und man konnte ihm ansehen, ob er sich wohlfühlte oder nicht. Wir sollten uns also niemals schämen für unsere Gefühle.
Anderseits sollten wir unseren Gefühlen niemals so viel Raum lassen, dass sie uns beherrschen und wir uns von ihnen bestimmen lassen. Eigene Gefühle können sehr trügerisch sein und gegen Gottes Wille verstossen:
Beispiel: Die heutige religiöse Welt ist völlig auf eigene Gefühle aufgebaut, statt auf Gottes Wort (so wie ich mich fühle, muss es richtig sein).
Beispiel: Wir singen ein bestimmtes geistliches Lied nur deshalb, weil uns die schöne Melodie gefällt. Das heisst, wir beurteilen allein nach der Melodie und nicht nach dem Geist der Worte, mit denen wir den allmächtigen Gott anbeten. Unsere Freude wird durch die Musik und die Melodie aktiviert und wir fühlen uns glücklich, während wir selbst die Unterhaltung geniessen, statt auf Gott schauen. So kann unsere Anbetung, die eigentlich Gott zusteht, zur Selbstbefriedigung ausarten. Dabei fühlen wir uns am Ende gut, haben aber unter Umständen gar nicht Gott gedient. So können unsere Gefühle uns täuschen.
Beispiel: Auf der anderen Seite können wir uns sehr schlecht fühlen, weil wir ein körperliches Gebrechen haben oder weil uns jemand abgelehnt hat. Unsere Gefühle können uns manipulieren und täuschen, indem wir meinen, dass Gott uns fern sei. Doch in Wirklichkeit ist Gott uns ganz nah, unabhängig davon, wie wir uns seelisch oder körperlich fühlen. Paulus sagt (Phil 4,4-7), dass Gläubige allen Grund zur Freude haben, weil der Herr ihnen nahe ist. Wir dürfen also unsere Sorgen ganz dem Herrn übergeben. Gottes Friede wird unsere Gefühle und Gedanken bewahren in Christus Jesus. Wenn wir auf Gottes Versprechungen vertrauen, dann dürfen wir uns innerlich jederzeit freuen, egal wie wir uns gerade fühlen.
Gottes Geist lehrt uns durch sein Wort, wann wir uns schuldig fühlen sollen und wie wir durch die richtige Erkenntnis einen gesunden Ausgleich zwischen Verstand und Gefühlen entwickeln .
Theorie ist unerlässlich, aber die Praxis darf nicht vernachlässigt werden!
Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren Meister in der Theorie. Sie lernten ganze Kapitel aus dem Wort Gottes auswendig. Jesus lehrt deshalb in Matthäus 23,3-7.
Was nützt uns die beste Theorie, ohne praktische Anwendung?
Genau da mangelt es auch oft in der Arbeitswelt. Viele Ausgelernte haben erfolgreich abgeschlossen, aber verstehen nicht, wie sie die Theorie nun individuell in die Praxis umsetzen können. Ein Arzt leitet noch lange keine gute Praxis, nur weil er für seine Doktorarbeit ausgezeichnet wurde. In der heutigen Zeit mangelt es an erfahrenen Fachkräften, die es verstehen, Theorie und Praxis ausgewogen einzusetzen. Auch Christus sucht nach Gläubigen, die die Theorie mit der dazu passenden Praxis beherrschen.
Was nützt es, wenn wir alle Erkenntnisse besitzen, aber in der Liebe einen grossen Mangel aufweisen (1Kor 13,2)?
Was nützt es, wenn wir bloss Hörer des Wortes sind, aber nicht Täter (Jak 1,22)?
Auf der andern Seite dürfen wir nicht die Theorie vernachlässigen und uns ohne Anleitung nur in der Praxis üben.
Beispiel: Unser Nachbar hätte alles für uns getan, um ein Gemeindegebäude zu bauen usw., doch das Bibellesen interessierte ihn reichlich wenig. Er hätte elektrische Leitungen installiert und alle anderen Arbeiten gerne ausgeführt. Nur eines machte ihm grosse Mühe: die Bibel, Gottes Anleitungen zu lesen und zu studieren, um zu verstehen, was Gottes Wille ist.
Gott will, dass wir eine gesunde Ausgeglichenheit an den Tag legen, zwischen dem was ER uns durch sein Wort lehren will und dem, wie wir sein Wort anwenden in unserem täglichen Leben.
Gottes Wort lehrt (1Kor 8,1): „Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber baut auf.“
Paulus will damit keinesfalls die Erkenntnis gegen die Liebe ausspielen!
Beispiel: Die Erkenntnis kann mit dem Essen verglichen werden! Wer nur isst und sich nicht bewegt, der wird fettsüchtig und krank. Je mehr wir essen, desto mehr muss unser Körper sich bewegen, sonst wird er mit der Zeit schwer und unbeweglich. Genauso ist es mit der theoretischen Erkenntnis, die anschliessend in die Tat umgesetzt werden muss, damit sich unser „geistlicher Körper“ nicht aufbläht.
Wichtig ist also, dass wir alles im Glauben mit der richtigen Ausgewogenheit angehen, indem wir die Theorie mit der Praxis verbinden!
Zeit für sich haben ist schön und gut, doch der Mensch braucht auch Gemeinschaft!
Es gibt Zeiten, da ist es gut zu schweigen und es gibt Zeiten, da werden wir von Gott aufgefordert zu reden (Spr 26,4-5). Es ist falsch, alles Böse stillschweigend hinzunehmen! Es ist aber auch falsch, sich für jede Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen!
Gottes Geist lehrt uns zu reden, wo es weise ist und zu schweigen, wo es notwendig ist. Wie können wir wissen, was wann angemessen ist? Ganz einfach: Wenn wir uns überlegen, welche Reaktion mehr Anstrengung kostet. Die richtige Haltung erfordert meistens mehr Überwindung!
Es ist falsch, wenn wir meinen, wahre Christen seien introvertierte Menschen! Genauso falsch ist es, wenn wir meinen, Christen müssten überall und zu allem Stellung beziehen oder gar fähig sein, auf den Strassen das Evangelium zu predigen!
Weiter lehrt uns Gottes Wort, dass wir die Welt nicht lieben sollen (1Joh 2,15), aber gleichzeitig enthüllt es uns auch, dass Gott die Welt so sehr liebte, dass er seinen einzigen Sohn am Kreuz hingab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe (Joh 3,16). Das heisst einerseits, dass wir uns als Kinder Gottes nicht mehr mit der Sünde der Welt einlassen sollen. Andererseits sollten wir uns auch nicht von allen ablehnenden Menschen zurückziehen!
Jesus hat auch nicht völlig isoliert von der Welt gelebt! Er lehrte zwar, dass wir bereit sein sollen, sogar die liebsten Menschen im engsten Familienkreis zu verlassen, wenn es nötig wird und das Kreuz auf uns zu nehmen (Lk 14,25-27). Er erwies aber seinen zwölf Jüngern seine Liebe, obschon er wusste, dass einer unter ihnen war, der ihn noch verraten wird (Joh 13,1-4).
Auch zum himmlischen Vater sollen wir das richtige Verhältnis pflegen, indem wir erkennen, dass der Herr ein Gott der Langmut und der Liebe ist, aber auch ein Gott der Rache und des Zorns!
Langmut und Liebe:
Der Apostel Petrus schreibt (2Petr 3,9): „Der Herr zögert nicht, die Verheissung zu erfüllen, wie einige meinen, sondern ist geduldig mit euch; er will nicht, dass einige zugrunde gehen, sondern vielmehr, dass alle den Weg der Umkehr einschlagen.” Der Apostel Johannes sagt in seinem Brief (1Joh 4,8): „Gott ist Liebe.“
Rache und Zorn:
Der Apostel Paulus gibt Gottes Gebot weiter, indem er sagt (Röm 12,19): „Übt nicht selber Rache, meine Geliebten, sondern gebt dem Zorn Gottes Raum!” Und im Hebräerbrief lesen wir (Hebr 10,31): „Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“
Aus diesen Beispielen lernen wir, dass die Weisheit Gottes uns nicht einseitig, extrem oder gar sektiererisch machen will, sondern zu Menschen mit einem gesunden Denken und Handeln.
Obschon wir aus Gnaden vor Gott gerecht gesprochen werden, ist doch der Glaube ohne Werke tot!
Paulus betont in seinem Brief an die Römer immer wieder die Gnade (Röm 3,20.28; 11,6).
Jakobus hingegen betont die Werke (Jak 2,14.24.26).
Widersprechen sich Gnade und Werke?
Nein, denn Gott will, dass wir wissen, dass niemand sich durch gute Werke das Himmelreich verdienen kann, sondern dass alle Menschen auf Gottes Gnade angewiesen sind. Gleichzeitig will der Herr aber nicht, dass wir uns auf der Gnade ausruhen, sondern, dass sie uns motiviert und fähig macht, aus der Dankbarkeit des Glaubens heraus gute Werke zu vollbringen (z. B. die Anbetung am Sonntagmorgen!).
Auch hier wird deutlich, dass Gott aus uns nicht einseitige Christen machen will, sondern, dass wir im ganzen Wandel ausgewogen und vorbildlich werden, indem wir verstehen, was der Glaube uns in Bezug auf die Gnade und die Werke lehrt!
Gott will, dass wir arbeiten, auf der andern Seite will ER auch, dass wir uns Zeit nehmen, um auszuruhen!
Der Heilige Geist lehrt (2 Thess 3,10): „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ Gott will, dass der Mann im „Schweisse seines Angesichts“ sein Brot verdient. Faule Glieder in der Gemeinde, die nicht arbeiten wollen, sollen ermahnt werden. Es geht darum, anderen nicht zur Last fallen, sondern helfen können, wenn es nötig ist!
Obschon es Gottes Wille ist, dass wir arbeiten und Geld verdienen, will der Herr auf keinen Fall, dass wir so hart arbeiten, dass wir ausbrennen und krank werden, nur weil wir habsüchtig dem Geld nachjagen (1Tim 6,8-10) oder uns allein durch unsere Arbeit definieren.
Die Bibel lehrt uns Christen also nebst dem harten Arbeiten auch die Genügsamkeit. Wir werden ermahnt, nicht dem Reichtum der Welt nachzujagen und uns in der Geldgier zu verstricken (Christen sind keine Workaholics!). Auch Gott ruhte am siebten Tag, nachdem ER die Welt erschaffen hatte (Gen 2).
Früher hatte ich zum Beispiel oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich einmal ein bisschen herumlag und nichts tat, bis ich verstand, dass das Arbeiten wie das Ausruhen zum Leben gehört! Auch hier gilt es, aus der Schrift das richtige Verhältnis zur Arbeit und zum Faulenzen zu finden!
Toleranz und Genauigkeit!
Es ist auch gut gewissenhaft und genau zu sein, in allem was wir tun. Gleichzeitig darf es aber auch nicht an Grosszügigkeit und Toleranz fehlen. Wenn es in einer Gemeinde bei einigen an geistlicher Ausgewogenheit und Flexibilität mangelt, dann sind Konflikte vorprogrammiert. Der eine macht sich ein Gewissen, was er essen oder trinken soll, während der andere damit keine Probleme hat, weil er alles massvoll geniesst.
Beispiel 1: In Amerika ist das Alkohol trinken für viele Christen eine Sünde.
Beispiel 2: Es gibt auch Christen, die überzeugte Vegetarier sind.
Da die Bibel lässt uns in vielen Angelegenheiten die Freiheit, deshalb sollten wir keine zusätzlichen Gesetze aufstellen! Wichtig ist, dass wir einander annehmen in unseren Unterschiedlichkeiten und einander nicht verurteilen, solange alles massvoll geschieht (Röm 14,1-3.13-15.19-23).
Vorsicht vor Gesetzeslehrern, die eigene (ungeschriebene) Gesetze aufstellen und alle verurteilen, die sich nicht daran halten! Menschen neigen dazu, auf andere Menschen zu hören und an menschlichen Traditionen und Gewohnheiten festzuhalten, als seien sie göttliche Gesetze (Mt 7,1-5). Jesus will, dass wir mehr uns selbst unter die Lupe nehmen, als die Anderen. Es ist leichter, andere zu verurteilen als sich selbst unter die Lupe zu nehmen!
Auf der andern Seite gilt bei diesen Gedanken oberste Alarmstufe! Die Bibel lehrt unmissverständlich, dass nur der, welcher nach Vorschrift kämpft, den Siegeskranz erringen wird (2Tim 2,5). Um welche Vorschriften geht es? – Natürlich um Gottes Vorschriften, nicht um menschliche Regeln! Von Noah und Mose heisst es, dass sie alles genau so taten, wie der Herr ihnen geboten hatte (Gen 6,22; Ex 40,16.19.21.25.27.29.32).
Judas 3: „Ich ermahne euch, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist.“
Röm 6,17: „Dank aber sei Gott! Ihr wart Sklaven der Sünde, seid aber von ganzem Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr übergeben wurdet.“
Paulus ruft die Philipper auf, eines Sinnes zu sein (Phil 2,1-4). Nebst seiner strengen Ermahnung zum Einhalten der Gebote Gottes, sollen wir einander Mitgefühl und Erbarmen entgegenbringen. Wir sollen einander mit Liebe begegnen. Es geht darum, Toleranz und Genauigkeit im richtigen Sinn und Mass anzuwenden. Nebst dem Blick auf uns selbst und unsere eigenen Sünden, sollen wir mit dienendem Blick auf den andern schauen und höher schätzen als uns selbst. Gott will nicht, dass wir mit anderen Menschen kleinlich umgehen und dabei unsere eigenen Fehler grosszügig übersehen!
Wir Gläubigen sind auf dem Weg zum ewigen Leben und jeder wird aufgerufen, sich zu bemühen, dem Herrn zu gefallen, ohne dabei sich mit anderen zu vergleichen oder Vorwürfe zu machen für das, was sie noch nicht können. Die regelmässigen Ermutigungen durch das Bibelwort werden alle zu jedem guten Werk ausrüsten (2Tim 3,17).
Auch hier ist es entscheidend, dass wir die ausgeglichen sind und uns einerseits in der Toleranz üben, andererseits nicht vom geraden Weg abbringen lassen!
Schlussfolgerungen
Fördern wir mit diesen Gedanken den Relativismus? Nein, keinesfalls! Vielmehr versuchen wir aus dem Gesagten die richtige Balance im Leben zu pflegen! Jesus lehrt, dass wir wie Kinder werden sollen (Mt 18,1-5). Paulus ergänzt, dass wir aber nicht wie Kinder Denken sollen, wenn es um Einsicht geht (1Kor 14,20). (Diese Liste kann noch weiter entwickelt werden.)
Gottes Geist lehrt uns nicht, dass Wahrheit relativ ist, sondern dass alles seine Zeit hat (gem. Koh 3).