Was muss ich tun,
damit ich gerettet werde?
Sünde im Alten Testament
Gebot: Genesis 2,15-17
Gott, der Schöpfer stellt den Menschen in seinen wunderschönen Garten. Der Herr gibt dem Menschen Rechte, aber auch Pflichten. Er gebietet ihm, vom Baum der Erkenntnis nicht zu essen.
Sünde: Genesis 3,1-7
Die Schlange ist der Teufel, der von Anfang an versuchte, den Menschen zur Sünde zu verführen. Der Mensch steht von Anfang an zwischen Gott und Satan. Der Fürst dieser Welt arbeitet mit folgenden Angriffsmethoden, die er wirkungsvoll einsetzt:
- Die Lust des Fleisches (Angriff gegen den Leib).
- Die Lust der Augen (Angriff gegen die Seele).
- Der menschliche Hochmut, Stolz, Prahlerei (Angriff gegen den Geist).
Bestrafung: Genesis 3,8-24
Gott verflucht die Schlange (V. 14). Er bestraft Eva (V. 16). Er züchtigt Adam (V. 17).
Sünde im Neuen Testament
Gebot: 1. Johannes 2,15-17
Gott gebietet auch uns im NT, was wir nicht begehren sollen. Die Versuchungen Satans sind immer noch dieselben, wie damals im Paradies. Wenn Erfahrung der bestes Lehrer ist, dann hat der Teufel in den vergangenen Jahrtausenden viel gelernt, wie er uns wirkungsvoll zu Fall bringen kann.
Sünde: Römer 3,23
Paulus will sagen, dass Juden und Heiden vor Gott Sünder sind. Sünde ist:
- Ungehorsam (Röm 5,17-19)
- Auflehnung (Mt 23,27-28)
- Übertretung des Gesetzes (1Tim 2,14; 1Joh 3,4)
- Zielverfehlung (Hebr 2,1-3)
Weil alle Menschen sündigen, benötigen alle dringend die Gnade Gottes. Niemand vermag sich selbst durch irgendwelche Taten zu erlösen.
Bestrafung: Römer 6,23
Die Konsequenz der Sünde ist der Tod, den alle Menschen verdient haben. Es gibt aber Hoffnung! Gott schenkt uns durch Jesus Christus seine Gnade.
Das Sühnopfer
Das Opferwesen im AT: Lev 16,1-4.14-16.20-24.29-34
Um mit dem heiligen Gott in Gemeinschaft treten zu können, muss sich der Mensch von seiner Sünde reinigen lassen (2Kor 6,14 - 7,1). Der grosse Versöhnungstag war dazu da, die Sündenn des Volkes Israel zu sühnen. Trotzdem gab es im AT für viele Sünden noch keine Vergebung:
- Zu milde Erziehung (1Sam 3,13-14)
- Falsche Opfer (Lev 10,1-2)
- Ehebruch (Lev 20,13)
- Homosexualität (Lev 20,13)
- Unzucht (Lev 21,9; Dtn 22,21)
- Blut trinken (Lev 7,27)
- Den Namen des Herrn lästern (Lev 24,14)
- Vater oder Mutter fluchen (Ex 21,17)
- Übertretung des Sabbats (Num 15,32,36)
Das vollkommene Sühnopfer, für unsere Sünden ist Jesus Christus (Hebr 10,1-8). Die Tieropfer im AT konnten unmöglich die Sünden des Volkes ganz hinwegzunehmen. Jesus gab sich als Opfer für die Sünden der ganzen Welt freiwillig hin (Joh 17-18). Bei Jesus schlugen alle Angriffsmethoden Satans fehl (Mt 4,1-11). Durch ein einziges Opfer, konnte Jesus für alle Menschen Vergebung der Sünden bewirken. Das Blut Jesu Christi ist viel besser, weil es folgendes vermag:
- Jede Sünde wegzunehmen
- Sünden ganz zu tilgen
- mit einem einmaligen Opfer, Menschen in allen Generationen von ihren Sünden zu reinigen
Ohne Blutvergiessen kann es keine Vergebung geben (Hebr 9,22). Deshalb ist Christus der Mittler des Neuen Bundes (Hebr 9,11-15).
Aus der Finsternis zum Licht
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden (1Tim 2,4). Um gerettet werden zu können, muss der Mensch sich von der Finsternis zum Licht bekehren lassen: Apg 26,17-18.
Finsternis = Welt, Satan, Sünde, Tod (Joh 1,4-5.9-14)
Licht = Reich Gottes, Jesus, Liebe, Leben (Joh 1,12-14)
Jesus ist das Licht der Welt (Joh 8,12). Er vermag uns aus der Macht der Finsternis zu erretten (Kol 1,13). Wer seine Sünden bekennt, wandelt im Licht und hat mit Gott Gemeinschaft (1Joh 1,5 - 2,2).
Gott will, dass wir uns durch die Taufe aus dem gottlosen und verkehrten Geschlecht retten lassen (Apg 2,38-41). Wer Busse tut über seine Sünden und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Das Wort "Taufe" bedeutete im Griechischen untertauchen (baptizo, Mk 7,4). Wer Gottes Wort annimmt, lässt sich taufen und gelangt aus der Finsternis zum Licht.
Verwachsen mit dem Tod und der Auferstehung Christi
Die Ähnlichkeit mit dem Tod, Begräbnis und der Auferstehung Jesu: Römer 6,1-11.
Das Kreuz Christi ist die Grundlage unseres Heils. Jesus, der keine Sünde getan hatte, starb am Kreuz für unsere Schuld (1Petr 2,21-24). Er wurde begraben und auferweckt, gemäss den Schriften (1Kor 15,3-4). Unsere Teilnahme am Tod Christi geschieht durch die Taufe:
- Unser alter Mensch wird in Christus gekreuzigt (Röm 6,3.6)
- Wir werden mit Christus begraben (Röm 6,4.7)
- Wir werden mit Christus zum neuen Leben auferweckt (Röm 6,4.8)
